©Björn Hickmann/ stage picture
 
Junges Staatstheater

Die Mitte der Welt

 
Termine
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Mittwoch, 25.09.2019
18:00 bis 19:40 Uhr

Haus Drei

Aktuell keine Termine geplant.

für Jugendliche und Erwachsene

Andreas Steinhöfel
Fassung von Kathrin Simshäuser

 

Wann haben sie eigentlich aufgehört, miteinander zu reden? Als es auch nach der hundertsten Frage keine Antwort gab? Wer ist Nummer drei? Die Zwillinge Phil und Dianne leben mit ihrer Mutter Glass am Rande einer spießigen, kleinbürgerlichen Stadt in einer wildromantischen, verwunschenen Villa. Der liberale Lebensstil der Familie will so gar nicht zu der Vorstellung der bürgerlichen Norm der »Jenseitigen« passen, doch was ist schon normal? Dianne hat eine magisch anmutende Beziehung zu Tieren und hütet mehr als ein Geheimnis, während Phil seine Sexualität entdeckt und von großer Sehnsucht getrieben ist: nicht nur nach dem hübschen Nicholas, sondern auch nach dem unbekannten Vater und nicht zuletzt nach sich selbst und seiner Mitte der Welt.

 

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 40 Minuten, keine Pause

 

Pressestimmen

»Das Schöne an Katrin Simshäusers Dramenfassung des Jugendromans ›Die Mitte der Welt‹ von Andreas Steinhöfel, die jetzt im Jungen Staatstheater Premiere hatte, ist die menschliche Wärme und Ehrlichkeit, die diese Familie letztlich eint, obwohl vieles alles andere als glücklich läuft. […]  Seelenbinder bleibt jungenhaft, bewahrt der Figur eine optimistische, manchmal schalkhafte Note. […] Franziska-Theresa Schütz hat das auf der nicht zwingenden Treppe im Haus Drei als Einheitskulisse beweglich und einfühlsam inszeniert. Wenn aus den Stufen Requisiten entnommen werden oder die Freundin Pascal am Telefon auftaucht, hat das Witz. Zumal Gina Henkel sie wunderbar mit holländischem Akzent spricht. Als Mutter wechselt sie mit herbem Ton gut zwischen Hektik, Unsicherheit, klaren Lehren und freundschaftlicher Hinwendung.

Klasse auch Verena Jost als kesse Kat und als mehr und mehr verstummende Dianne, die auch die so ansteckend ausgespielte geschwisterliche Vertrautheit verlässt. Ein schönes Stück Menschentheater, auf Jugendliche zugeschnitten und auch Erwachsene berührend. Unbedingt sehenswert.«

Besetzung am 25.09.2019
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