©Thomas M. Jauk
 
Musiktheater

Die Zauberflöte

 
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Premiere

Samstag, 04.12.2021 um 19:30 Uhr

Großes Haus

Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Dichtung von Emanuel Schikaneder

in deutscher Sprache mit Übertiteln

 

Heute gilt Mozarts »Zauberflöte« als Klassiker für Jung und Alt, doch schon kurz nach der Uraufführung entbrannten die Diskussionen um das Gedankengut dieser Oper. Zum einen stand Mozart mit der »Zauberflöte« in der Tradition der Wiener Kasperl- und Zauberoper. Zum anderen wimmelt es in der »Zauberflöte« nur so von freimaurerischen Ideen. Aus dem bösen Zauberer aus dem Genre Märchen wurde der weise Herrscher Sarastro, aus der guten Fee seine Gegenspielerin, die Königin der Nacht. Diese nutzt Tamino, um ihre Tochter Pamina aus dem Tempel Sarastros zu befreien. Der Anblick von Paminas Bild genügt für den jungen Mann, sich sofort mit dem Vogelfänger Papageno an seiner Seite auf den Weg zu machen. Bis Pamina aber befreit werden kann, muss das ungleiche Duo verschiedene Prüfungen bestehen…

 

Dagmar Schlingmann zeigt mit der »Zauberflöte« eine surreale Welt, in der die Linien zwischen Gut und Böse verschwimmen. Ist es – wie anfänglich von der Königin behauptet – Sarastro, der ein Tyrann ist und gestürzt werden muss oder vertreten er und sein Gefolge die besseren Ideen? In der Konfrontation mit diesen unterschiedlichen Systemen und Gedankenwelten sind es die jungen Protagonist:innen, die ihre eigenen Werte und damit auch ihren eigenen, neuen Weg in die Zukunft finden müssen.

 

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 50 Minuten, inklusive Pause

 

 

Hinweis: Bitte beachten Sie unser Schutzkonzept, um Sie und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Alle Informationen rund um Ihren Theaterbesuch und die für den Besuch benötigten Nachweise finden Sie hier. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie nur bei uns empfangen können, wenn Sie zur Einhaltung dieser Maßnahmen bereit sind. Vielen Dank!

 

Pressestimmen

»Es ist eine Freude, Mozarts ermutigende Musik wiederzuerleben. Die Inszenierung stellt wichtige Fragen, am Ende hängt die Schöpfung an einem zarten Schmetterling – leider wohl ein zutreffendes Bild unserer Situation. Starker Applaus.«

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