©Bettina Stoess
 
Tanztheater

Die Zeit ist reif. Ein Manifest für die Gemeinschaft

 
Termine
Sonntag, 27.12.2020
17:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 27.12.2020
20:00 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 30.12.2020
19:00 Uhr, Großes Haus

Weitere Vorstellungstermine folgen

Performance- und Tanzparcours von Gregor Zöllig

Uraufführung

 

Mut, der Welt neu zu begegnen, brauchten wir vor allen Dingen zu Beginn des Jahres 2020, als das soziale Leben, so wie wir es kannten, aus den Fugen geriet. Von Abstand, Isolation und Rücksicht war die Rede. Geduld, Konzentration und Zuversicht die Aufgabe. Der Rückzug in die eigenen vier Wände, in die Gemeinschaft von engen Bindungen, legte die Frage nach der sozialen Gruppe als ursprünglichste Form des Zusammenlebens frei. Mit der langsamen Wiederkehr in ein Leben, das sich aus dem Austausch sozialer Kontakte nährt, reift nun die Zeit heran, Gemeinschaft erneut zu denken, zu fühlen und zu spüren. Wie wollen wir miteinander leben, unsere Zeit gemeinsam verbringen? Was ist das Besondere an der Unmittelbarkeit einer Begegnung, eines Blicks, einer Berührung? – Die bewusste Auseinandersetzung mit Einsamkeit und Abgrenzung denkt auch unsere Auffassung von Gemeinschaft und deren Lebensnotwendigkeit mit.

 

Gregor Zöllig überträgt in seiner ersten Premiere der neuen Spielzeit den Inhalt auf die Form: Der Performance- und Tanzparcours »Die Zeit ist reif – Ein Manifest für die Gemeinschaft« greift das Thema des solidarischen Zusammenlebens auf und übersetzt es in ein »Tanzstück in Bewegung«. Sie werden in Kleingruppen durch das Große Haus geführt. Es erwarten Sie ungewöhnliche Orte des Theaters, fernab jeder Theaterführung. In den Ecken und Windungen des Gebäudes erleben Sie performative Installationen, die Sie zu Perspektivenwechsel einladen und anregen, über die Gemeinschaft, unser Zusammenleben und unsere Zukunft nachzudenken.

 

Ticketkauf und Ablauf

Die Vorstellungen erfolgen entweder in zwei Performance-Runden um 17.30 Uhr und 20.00 Uhr oder in einer Performance-Runde um 19.00 Uhr (siehe Termine). Mit dem Ticketkauf entscheiden Sie sich pro Performance-Runde für einen bestimmten Zeitslot, zu dem Sie in einer Kleingruppe von bis zu 10 Personen das Haus betreten und an der Vorstellung teilnehmen. Zu den jeweiligen Zeitslots gelangen Sie über den Ticketlink. 

Während des Performance- und Tanzparcours werden Sie zu Fuß in Kleingruppen durch das Große Haus geführt und erleben die meisten Stationen stehend. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der aktuellen Situation keinen Garderobenservice anbieten können und Sie Ihre Jacken und Taschen während des Parcours somit bei sich tragen. Bitte achten Sie außerdem darauf, festes Schuhwerk ohne Absätze anzuziehen. 

 

Barrierefreiheit

Ab dem 30. Oktober bieten wir Menschen mit Gehbehinderung an, äquivalent zur Stückzeit einen Film über den Tanz- und Performance-Parcours »Die Zeit ist reif« im Foyer des Staatstheaters anzusehen. Bitte melden Sie sich für mehr Informationen bei unserem Besucherservice.

 

 

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 45 Minuten, keine Pause

 

 

Aufgrund der aktuellen Situation bieten wir unsere Einführungen in dieser Spielzeit ausschließlich in Form unseres kostenlosen Podcasts an.

Einführung zu »Die Zeit ist reif« auf anchor.fm | Ira Goldbecher | Dauer: ca. 9 Minuten

Einführung zu »Die Zeit ist reif« auf Spotify | Ira Goldbecher | Dauer: ca. 9 Minuten

 

Hinweis: Entsprechend den geltenden Corona-Verordnungen haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, um Sie und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Dazu gehört auch das Formular zur Besucherregistrierung, welches Sie sich hier herunterladen können und bitte ausgefüllt zu Ihrem Vorstellungsbesuch mitbringen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie nur bei uns empfangen können, wenn Sie zur Einhaltung dieser Maßnahmen bereit sind. Vielen Dank!

Pressestimmen

»Verkehrte Welt im Staatstheater. Die Zuschauer sitzen diesmal auf der Bühne, die Tänzer turnen durch und über die Zuschauerreihen. Sie fliehen und weichen aus, winken wie Vermisste und atmen wie Ertrinkende… Die Stationen mit den Tänzern sind teils richtig spektakulär, und überhaupt dürfte der Blick hinter die Kulissen viele Theaterfreunde freuen.«

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