©Bettina Stoess
 
Musiktheater

Faust

 
Alle Termine
Donnerstag, 14.11.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Sonntag, 24.11.2019
18:00 Uhr, Großes Haus
Einführung 17:15 Uhr
Freitag, 29.11.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Freitag, 06.12.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Donnerstag, 19.12.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Samstag, 28.12.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
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Donnerstag, 19.12.2019
19:30 bis 22:30 Uhr

Großes Haus

Einführung 18:45 Uhr

Oper in fünf Akten von Charles Gounod
Libretto von Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré
nach Carrés Drame fantastique »Faust et Marguerite« und Johann Wolfgang von Goethes »Faust. Der Tragödie erster Teil«
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Es ist die altbekannte Sehnsucht nach Jugend, die Faust in die Hände des Teufels treibt: Méphistophélès verspricht ihm die schöne Marguerite, die Faust anschließend tatsächlich für sich zu gewinnen vermag. Doch mit dem Sieg vergisst Faust seine Angebetete und überlässt sie ihrem Schicksal. Von der Gesellschaft geächtet und vom Bruder verdammt, wird Marguerite in geistiger Umnachtung zur Mörderin an ihrem unehelichen Kind mit Faust und stirbt im Gefängnis. Während auf sie jedoch die Erlösung wartet, gibt es für Faust nur die Verdammnis als logische Folge seines Seelenpaktes mit dem Teufel.

Zunächst irritiert von dem Franzosen, der sich an sein höchstes Kulturgut wagte, freundete sich auch das deutsche Publikum mit der Zeit mit Gounods berühmten Melodien an, die heutzutage zu den prominentesten »Faust«-Vertonungen zählen.

 

Aufführungsdauer: ca. 3 Stunden, eine Pause

 

Pressestimmen

[…] Die musikalische Präsenz Gottes ist packend. Christopher Lichtenstein am Pult des Staatsorchesters schichtet das Finale sorgsam zum Triumph, gibt aber auch dem Tanz ums Goldene Kalb und den entfesselten Trieben der Walpurgisnacht Zunder. Die lyrischen Momente gehören vor allem Gretchen, dem Ekaterina Kudryavtseva mit herrlich differenziertem Sopran Gefühlswärme und innere Ruhe gibt. […] Die stimmliche Gewalt von Valentin Anikin als Méphistophélès ist dagegen überwältigend. Aus geschmeidiger Gestalt gewinnt er ein tiefschwarzes Bassvolumen. […] Kwonsoo Jeon ist ein Faust mit fantastisch strahlenden Höhen […] Maximilian Krummen singt einen martialischen Valentin, Milda Tubelyte mit schön leuchtendem Ton den verliebten Siébel. Kraftvoll legen sich die Chöre ins Zeug. […] Markus Bothes Inszenierung ist in diesem letzten Bild, wenn Gretchen statt im Gefängnis allein auf der leeren, von einem Totengerippe überragten Bühne steht, am treffendsten. Wie sie im letzten Dialog mit Faust da auf der nun drehenden Bühne ihre eigenen Wege geht, ihm instinktiv immer wieder ausweicht und am Ende den Abgang schafft, während Faust weiter in der Tretmühle dieses irdischen, von Mephisto betriebenen Hamsterrads laufen muss, das zeigt schön die Erlösung durch Loslassen.Im Stück und in Gounods Musik kann sie sich dabei freilich auf Gottes bergende Liebe verlassen. Bei Bothe dagegen scheinen die himmlischen Chöre sie mit ihren Gesängen quasi von der Bühne zu scheuchen, teils drohen sie, teils weichen sie vor ihrem sicheren Schritt zurück. Sie sind längst vom Teufel manipuliert, dessen mafioses Aussehen mit dunkler Jacke und Sonnenbrille sie in der völlig unerotischen Walpurgisnacht offen angelegt haben, während sie als Bürger zuvor Gesichtsmasken trugen.Starker Applaus für alle.

Besetzung am 19.12.2019
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