©Björn Hickmann/ stage picture
 
Schauspiel

Frankenstein

 

Weitere Vorstellungstermine folgen

nach Mary Shelley

für die Bühne bearbeitet von Michael Talke

 

Die Faszination des Frankenstein-Mythos ist auch 200 Jahre nach Erscheinen des Romans ungebrochen. Das Meisterwerk der damals erst 20-jährigen Mary Shelley erzählt von Traum und Alptraum der Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens. In vielfältigen Varianten haben das namenlose Monster und der ehrgeizige Forscher, der es in die Welt brachte, sich seither in unser kollektives Gedächtnis eingeschrieben. Abstoßend, ungeliebt, fremd, unheimlich und ohne Möglichkeit zu normaler sozialer Interaktion rächt sich das Werk schließlich bitter an seinem Schöpfer. Noch nie waren wir so nah an der Verwirklichung der Visionen von Shelleys Viktor Fran­kenstein. Die Selbstoptimierung des Menschen wird – nicht nur – in der Forschung immer weiter vorangetrieben. Wo sind die Grenzen?

 

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 45 Minuten, keine Pause

 

Aufgrund der aktuellen Situation bieten wir unsere Einführungen in dieser Spielzeit ausschließlich in Form unseres kostenlosen Podcasts an.

Einführung zu »Frankenstein« auf anchor.fm | Katharina Gerschler | Dauer: ca. 10 Minuten

Einführung zu »Frankenstein« auf Spotify | Katharina Gerschler | Dauer: ca. 10 Minuten

 

Hinweis: Entsprechend den geltenden Corona-Verordnungen haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, um Sie und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Dazu gehört auch das Formular zur Besucherregistrierung, welches Sie sich hier herunterladen können und bitte ausgefüllt zu Ihrem Vorstellungsbesuch mitbringen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie nur bei uns empfangen können, wenn Sie zur Einhaltung dieser Maßnahmen bereit sind. Vielen Dank!

Pressestimmen

»Regisseur Michael Talke arbeitet geschickt mit den Stummfilmelementen und der dadurch entstehenden Kinoatmosphäre. Bühne und Kostüme überzeugen schon in der Anfangsszene, im tosenden Schneesturm versucht der verzweifelte Wissenschaftler seine missglückte Kreatur wieder einzufangen. Eine Kreatur, die aus Einsamkeit und Zurückweisung böse geworden ist. Großartig die Szenen, in denen die Schauspieler ­– passend zu den Untertiteln ­– den Mund bewegen, alle Texte aber von nur einer Person vor der Bühne gesprochen werden. Ein Höchstmaß an Konzentration und Spielfreude ist da zu bewundern. Der Regisseur zeigt mit sieben verschiedenen Darstellern im ständigen Wechsel, dass der Geist eines Frankensteins in allen Facetten daherkommen kann.«

»Ein grotesk riesiges Ohr, ein riesiger Fuß, ein pochendes Riesenherz, ein hohles Auge und faschistoid-dämonische Maskenmänner sorgen für optisch starke Momente.«

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