©Joseph Ruben Heicks
 
Schauspiel

Gaslicht

 
Termine
Mittwoch, 23.12.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Samstag, 26.12.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus

Weitere Vorstellungstermine folgen

Patrick Hamilton

Deutsch von Günther Blöcker

 

Bella lebt mit ihrem Mann Jack in einem viktorianischen Haus im Londoner Nebel. Es ist schaurig, zugig und gaslampenbeleuchtet. Um die Ehe steht es auch nicht zum Besten. Es herrscht Psychoterror. Bella macht nicht nur alles falsch, nein, offenbar ist sie krank, ein Opfer von Wahnzuständen und unbewussten Zwangshandlungen – oder soll dies zumindest glauben. Es gäbe wohl eine gute Erklärung für die Geräusche aus der Wohnung darüber. Und auch dafür, dass das Gaslicht immer wieder infolge Druckabfalls an Kraft verliert. Nur: Wer würde ihr glauben? Was glaubt sie, selbst zu glauben? Diese Welt ist von Desinformation und Dauerlüge perforiert. Diese Welt ist hysterisch und paranoid. Diese Welt ist bewohnt von bloßen Spinnern und manipulativen Psychopathen. »Gaslicht« wurde 1940 als »Das Haus der Lady Alquist« mit Ingrid Bergman und Joseph Cotten verfilmt. Heute, da der psychologische Thriller gänzlich ins Fernsehen gewandert ist, verlangt das Genre auf der Bühne einen ganz eigenen Groove.

 

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 40 Minuten, keine Pause

 

 

Aufgrund der aktuellen Situation bieten wir unsere Einführungen in dieser Spielzeit ausschließlich in Form unseres kostenlosen Podcasts an.

Einführung zu »Gaslicht« auf anchor.fm | Claudia Lowin | Dauer: ca. 5 Minuten

Einführung zu »Gaslicht« auf Spotify | Claudia Lowin | Dauer: ca. 5 Minuten

 

Einen Bericht über »Gaslicht« von Dorothea Rieck, ausgestrahlt am 12.10.2020 auf Radio Okerwelle, können Sie sich hier anhören.

 

Hinweis: Entsprechend den geltenden Corona-Verordnungen haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, um Sie und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Dazu gehört auch das Formular zur Besucherregistrierung, welches Sie sich hier herunterladen können und bitte ausgefüllt zu Ihrem Vorstellungsbesuch mitbringen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie nur bei uns empfangen können, wenn Sie zur Einhaltung dieser Maßnahmen bereit sind. Vielen Dank!

Pressestimmen

»Die Figuren Bella und Jack Manningham entfalten von Beginn an eine derart hochtourige Erregungsenergie, dass man keine Ahnung hat, wie sich dieser Psychodruck noch steigern ließe… Zusammen mit den treibenden Rhythmen, dem mysteriösen Schaben, Reiben, Klirren des begnadeten Schlagwerkers Daniel Weber, die die Frau in ein auswegloses akustisches Gitter zu sperren scheinen, entwickelt die bizarre Dramatik einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.«

»Gaslicht am Staatstheater Braunschweig ist nur minimal weniger bizarr und unbegreiflich als die echte Welt außerhalb des Theaters. Also genau das richtige Stück für diese Zeit«.

Besetzung
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