©Thomas M. Jauk/Stage Picture
 
Schauspiel

Iphigenie auf Tauris

 
Termine
Samstag, 22.02.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr

mit Audiodeskription | Anmeldung: barrierefrei@staatstheater-braunschweig.de

Freitag, 28.02.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Sonntag, 01.03.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Donnerstag, 05.03.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 06.03.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 13.03.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Donnerstag, 16.04.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Samstag, 18.04.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus
Mittwoch, 06.05.2020
19:30 Uhr, Kleines Haus

Johann Wolfgang von Goethe

 

Iphigenie wurde von der Göttin Diana vor dem Opfertod gerettet und lebt nun als Fremde auf Tauris. Die Werbung des taurischen Königs Thoas lehnt sie ab, sie will in ihre Heimat zurückkehren. Enttäuscht fordert Thoas daraufhin die Wiedereinführung von Menschenopfern, die sie als Priesterin Dianas vollstrecken muss. Eine unlösbare Aufgabe für Iphigenie, denn die beiden Fremden, die als erstes geopfert werden sollen, sind ihr Bruder Orest und dessen Freund Pylades.

Johann Wolfgang von Goethe schrieb seine »Iphigenie auf Tauris« am Weimarer Hof, auch spielte er bei der Uraufführung 1779 selbst den Orest. Obwohl der Autor sich des antiken Mythos bedient, ist im Stück der Gedanke der Menschheitserziehung zentral und die »Iphigenie auf Tauris« ganz Einfachheit, Maß und Harmonie. In den aufgeklärten, zivilisierten Figuren und in den poetischen Versen einer formvollendeten Sprache vereinigen sich physische und geistige Vollkommenheit und Schönheit. Das Drama fordert für ein umfassendes Verständnis des Textes eine umfängliche Analyse der damaligen Zeit, um den Text in unsere Gegenwart zu holen und so die Frage nach der Möglichkeit menschlicher Autonomie in bewegten Zeiten zu stellen.

 

Aufführungsdauer: ca. 3 Stunden, inklusive Pause

 

Digitale Ausstellung zu »Iphigenie auf Tauris« & »Faust«

Sowohl im Musiktheater als auch im Schauspiel gab es am Staatstheater Braunschweig in den vergangenen Jahrzehnten (und Jahrhunderten!) zahlreiche Inszenierungen von »Faust« und »Iphigenie auf Tauris«: Angefangen bei der Uraufführung von Goethes »Faust I« durch Ernst August Friedrich Klingemann über Aufführungen der Opern »Faust« von Charles Gounod und »Iphigenie in Aulis« von Christoph Willibald Gluck bis hin zur letzten »Faust«-Inszenierung unter dem ehemaligen Intendanten Wolfgang Gropper. Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns einen Blick in unsere Archive zu werfen und sich durch unsere digitale Ausstellung zu klicken – die vielleicht sogar Erinnerungen an frühere Aufführungen weckt – und freuen uns, Sie auch zu unseren aktuellen Produktionen von Gounods »Faust« und Goethes »Iphigenie auf Tauris« zu begrüßen. Zur digitalen Ausstellung gelangen Sie hier.

 

Pressestimmen

»Michael von zur Mühlens ›Iphigenie auf Tauris‹ ist, soweit machbar, vom Ballast der Jahrhunderte entkleidet und soll so dicht wie möglich an eine historische Aufführung herankommen. Einerseits eben atmosphärisch, durch die Wandbehänge im Zuschauerraum, die Säulen zum Bühnenabschluss, das klassizistische Gemälde als Bühnenhintergrund, die Beleuchtung, die nur vom vorderen Bühnenrand zu kommen scheint. Andererseits aber auch die Haltung der Schauspielerinnen und Schauspieler: Goethes Text wird in schönstem Retro-Deklamationssprech zum Besten gegeben, ihre Rüstungen und Schwerter klimpern und klongen bei jeder Bewegung.«

keyboard_arrow_up

Die Veranstaltung wurde vorgemerkt

↦ Zu meinen gemerkten Veranstaltungen gehen
↦ Hinweis schließen