Iran-Konferenz | ©Björn Hickmann/ stage picture
 
Schauspiel

Iran-Konferenz

 
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Freitag, 31.05.2019
19:30 bis 21:20 Uhr

Kleines Haus

Einführung 19:00 Uhr

Alle Termine
Freitag, 24.05.2019
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr | mit Nachgespräch
Freitag, 31.05.2019
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 21.06.2019
19:30 Uhr, Kleines Haus
zum letzten Mal
Einführung 19:00 Uhr | anschließend Nachgespräch mit Podiumsgästen

Iwan Wyrypajew

 

Allah oder Coca-Cola? Hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft diskutieren auf einer Kopenhagener Konferenz die sogenannte Iran-Frage oder was sie als »Kollision völlig unterschiedlicher Weltanschauungen« begreifen. Doch ohne dass ein Vertreter des Irans auch nur das Wort ergriffen hätte, entwickelt sich der Gedankenaustausch zu einer äußerst emotionalen Kontroverse über unterschiedliche Wertvorstellungen und die Frage, was im Leben zählt. Anlässlich der allfälligen Konfrontation mit der fremden Kultur findet ein gründliches Befragen der eigenen statt: ein intellektuelles Vergnügen.

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 45 Minuten, keine Pause

 

Pressestimmen

»Gewiss, der theatrale Reiz besteht darin, dass alle sich in persönliche Erfahrungen und Verletzungen verstricken und von dort aus ihrer Welt-Anschauung eine Intensität, eine Wucht zu geben versuchen. Aber es hat eben auch diese Wucht! In der hochkonzentrierten Inszenierung von Schauspiel-Chef Christoph Diem mit subtilen Interaktionen ist in jedem Spieler – auch in manch kruden Einlassungen – ein existenzieller Drang zu spüren, manchmal gar ein Aufschrei, der sich auch leise rumorend artikulieren kann. [...] Stark etwa Gertrud Kohl und Georg Mitterstieler als sanft-unbeirrbare Geisteswissenschaftler, Isabell Giebeler als schwärmerische Sozial-Aktivistin, Yevgenia Korolov als krawallbürstige Kolumnistin, Götz van Ooyen als beängstigend strenger Priester. Dieser Konferenz gelingt kein Brückenschlag. War eh klar. Eher im Gegenteil: Sie gerät zum Dokument der Ratlosigkeit, Überforderung und Selbstzerfleischung auf der kleinen rationalistischen Insel namens Europa am Rande einer völlig anderen Welt. […] Langer Beifall.«

Besetzung
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