©Andreas Greiner-Napp
 
Tanztheater

nullachtsechzehn

 

 

Erstmals zeigen Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles eigene, kleine Choreografien im Aquarium. Ein Experimentierfeld für neue, ungewöhnliche und sehr persönliche Bewegungsformen.


You Spin me Right Round, Baby!
Choreografie: Bettina Bölkow
Tanz: Nao Tokuhashi, Brendon Feeney

»You Spin Me Right Round, Baby!«  handelt von der Schwierigkeit des Loslassens. Loslassen von Dingen, Aufgaben, Zielen, Gefühlen, Menschen ... Loslassen ist eine unvermeidbare Konstante unseres Daseins. Immer wieder aufs Neue. Abschied nehmen, sich von etwas trennen, etwas aufgeben. Loslassen muss man lernen, muss man sich trauen. Aber hat man erst losgelassen, spürt man die Leichtigkeit, die vorher noch so schwer erschien. 


Oscar
Choreografie und Tanz: Joshua Haines

Oscar fällt es schwer, sich in die Gesellschaft, in der er lebt, einzufügen.


Marcelin und Francine
Choreografie: Jonathan Bringert
Tanz: Alice Gaspari, Jonathan Bringert

An einem Tag im August 1942 im Dorf Chandolin in der Schweiz: Nachdem Marcelin und Francine Dumoulin ihre Kühe gefüttert hatten, zogen sie sich ihre Schuhe an, öffneten die Tür und verschwanden in den Bergen. Erst nach 75 Jahren wurden ihre Überreste gefunden, eingefroren im Eis. Gefroren in der Zeit. Unberührt.

Für uns ist Zeit lebendig. Sie verändert, bewegt und strukturiert uns. Aber was passiert, wenn der Aspekt der Zeit nicht mehr existiert? Wenn ein Moment nie endet? Das Stück »Marcelin und Francine« ist keine Dokumentation des Lebens der Familie Dumoulin. Es ist vielmehr eine Charakterisierung von zwei Personen, einem Paar, das im »Dazwischen« stecken geblieben ist.

 

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