©Volker Conradus
 
Schauspiel

Peer Gynt

 
Alle Termine
Sonntag, 04.09.2022
11:15 Uhr, Kleines Haus
Einführungsmatinee
Samstag, 10.09.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Premiere
Sonntag, 11.09.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 14.09.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 01.10.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Montag, 03.10.2022
18:00 Uhr, Großes Haus
Freitag, 07.10.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 30 Min vor Beginn
Sonntag, 16.10.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 21.10.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 23.10.2022
18:00 Uhr, Großes Haus
Freitag, 02.12.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 04.12.2022
14:30 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 29.12.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Gewählter Termin close

Sonntag, 04.12.2022 um 14:30 Uhr

Großes Haus

Dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen
aus dem Norwegischen von Christian Morgenstern

 

Wer ist das überhaupt: Ich? Fort aus seiner engen Existenz versteigt sich Peer in Fantasien von Wagemut und Größe. Als Lügner und Entführer aus dem Dorf getrieben, gerät er unter die Trolle. Rastlos die Welt durchirrend, landet er in einem Kairoer Irrenhaus, wird in Amerika ein berühmter Reeder, Sklavenhändler und Pelztierjäger. Einen Lebensentwurf nach dem anderen streift er ab. Nach jedem Scheitern erfindet er sich an neuem Ort als ein Anderer, schlägt mit zunehmender Brutalität, die sich aus einem Gefühl von Minderwertigkeit speist, Kapital aus wechselnden Identitäten. Verschiedenste Rollen probierend, findet er nur eines nicht: sich selbst.

 

Im Kern ein Märchenstoff, ist Ibsens dramatisches Gedicht von 1867 auch ein Bilderbogen des 19. Jahrhunderts. Sein »nordischer Faust« fragt nicht nur nach der Konstruktion von Identität, sondern erzählt von einer Welt in rasanter Transformation, von Kolonialismus, Imperialismus und den Folgen ungebremsten Fortschritts, denen wir uns heute stellen müssen.

 

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