©Thomas M. Jauk
 
Musiktheater

Rusalka

 
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Freitag, 18.06.2021 um 19:30 Uhr

Großes Haus

Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák

Libretto von Jaroslav Kvapil nach der Erzählung »Undine« von Friedrich de la Motte Fouqué, dem Märchen »Die kleine Meerjungfrau« von Hans Christian Andersen, dem Drama

»Die versunkene Glocke« von Gerhart Hauptmann und Motiven aus »Ein Blumenstrauß aus Volkserzählungen« von Karel Jaromír Erben

in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Während die Waldelfen ihr neckisches Spiel mit dem mürrischen Wassermann treiben, richtet die Wassernixe Rusalka den Blick nur nach oben: zu den Gestirnen, die die Welt der Menschen beleuchten. Rusalka liebt einen menschlichen Prinzen, doch um ihm begegnen zu können, muss sie alles zurücklassen und sogar ihre Stimme opfern. Unter den Menschen findet sie keinen Halt und die anfängliche Liebe des Prinzen zu der stummen Fremden erweist sich als wankelmütig. Eine Rückkehr ins Wasserreich ist Rusalka jedoch nur gestattet, wenn sie ihrem Liebsten den Tod bringt ...

 

Mit »Rusalka« schuf Dvořák eine der beliebtesten tschechischen Opern – ein berührendes »lyrisches Märchen«, das zwischen volksliedhafter Melodik und Wagner-Einflüssen, zwischen sinfonisch dichtem Orchestersatz und zarten Momenten von unerfüllten Sehnsüchten und der Unvereinbarkeit zweier Elemente erzählt. Aufgrund der geltenden Hygienevorschriften wird »Rusalka« in einer reduzierten Orchesterbesetzung gespielt.

 

Zur Audioeinführung von Theresa Steinacker | 6 Minuten

 

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Pressestimmen

»Du lieber Mond, so silberzart, von Julie Adams als Rusalka mit feiner Intonation und zarter Verhaltenheit vorgetragen, dann groß erblühend, beschwört, was die Schöpfung an Zauber bereit hält. (…) Rusalkas Traum einer Harmonie von Mensch und Natur ergreift uns mit jeder Note, dabei sitzen wir genauso im Dreck wie sie und ihre Mitgeschöpfe… Am Pult des coronagemäß verkleinerten Staatsorchesters sorgt Srba Dinic für üppige romantische Wellen und viel Feinheit und Intimität in den Naturstimmungen. Das stützt die mystische Aura in Dirk Schmedings klug das Märchenhafte im Faktisch-Realen entdeckender Regie. Ein spannender Opernabend«.

»Regisseur Dirk Schmeding, der in Braunschweig schon Mieczyslaw Weinbergs »Passagierin« fulminant in Szene gesetzt hat, findet in seiner Version von Dvoráks Märchenoper einen überraschenden, aber zielführenden Mittelweg zwischen Realität und Fantasie. Die Bühne von Ralf Käselau ist ein Nichtort am Rand der Zivilisation – ein trockengefallener See, in dem sich Vergangenheit und Träume von der besseren Zukunft wie Sedimente ablagern. Das Einschalten lohnt bei dieser Produktion auch musikalisch, (…) die US-amerikanische Sopranistin Julie Adams glänzt in der Titelrolle«.

Besetzung
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