©Thomas M. Jauk/Stage Picture
 
Musiktheater

The Turn of the Screw

 
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zum letzten Mal

Sonntag, 10.03.2019
18:00 bis 20:10 Uhr

Großes Haus

Einführung 17:15 Uhr

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Sonntag, 03.03.2019
14:30 Uhr, Großes Haus
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Sonntag, 10.03.2019
18:00 Uhr, Großes Haus
zum letzten Mal
Einführung 17:15 Uhr

Oper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten
Libretto von Myfanwy Piper
nach der gleichnamigen Erzählung von Henry James
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Eine junge Frau reist auf den Landsitz Bly, um dort als Gouvernante für die zwei Waisen Flora und Miles zu sorgen, die ihr zunächst als liebenswürdige Kinder erscheinen. Bald jedoch verkehrt sich die scheinbare Idylle ins Mysteriöse: Das Verhalten von Kindern und Haushälterin ist rätselhaft und auch scheinen die Geister der ehemaligen Angestellten das Haus und seine Bewohner heimzusuchen ...

In seiner Vertonung des Stoffes von Henry James gelang Britten eine Kammeroper, die reich an Klangfarben und gleichsam musikalisch subtil ist und dabei stets Raum für das Unbestimmte, Zweideutige und schließlich die Frage lässt: Was geschah wirklich auf Bly?

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 10 Minuten inklusive Pause

 

Pressestimmen

»Dagmar Schlingmanns Inszenierung von Benjamin Brittens »Turn of the Screw« traut sich, die angeblich minderjährigen Engel aus Henry James’ Erzählung so frech und pubertierend zu zeigen, wie es die Geschichte suggeriert. Und Sabine Mader hat dafür ein Bühnenbild auf die Drehscheibe gebaut, das zunächst noch bürgerliche Wohlgeordnetheit suggeriert und immer mehr zum Horror-Spielzeugland mutiert – mit Riesensaurier, Autoscooter und einem drachenförmigen Tunnel. […] Schlingmann hält in Nebeln und Zwielicht geschickt die Spannung zwischen realistischem Spiel und traumatischer Bildanordnung. […] Reynoso gelingt aus komplizierter Partitur eine suggestive Psycho-Klanglandschaft. Am Ende starker Applaus für alle und viele Bravos. Diese maßstabsetzende Produktion sollte man sich nicht entgehen lassen.«

»Mattias Stier, der sich später als der untote Ex-Diener Quint entpuppt, ist in der Inszenierung der Braunschweiger Generalintendantin Dagmar Schlingmann der eigentliche  Regisseur des unheimlichen Geschehens, beinahe omnipräsent auf der häufig kreisenden Drehbühne, die Sabine Mader mit wenigen Elementen zu einer Welt der bizarr verzerrten Perspektiven ausgestattet hat. […] Die Geschichte der jungen, namenlosen Gouvernante, die in das Landhaus Bly zieht, um dort die Betreuung der Kinder Miles und Flora im Auftrag ihres Vormunds zu übernehmen, erzählt Schlingmann schnörkellos. Für die seltsamen Gewohnheiten und rätselhaften Verhaltensweisen findet sie stimmige Bilder, auch das kollektive Schweigen, das über dem Anwesen zu herrschen scheint, ist bei Schlingmann sehr beredt: Wenn etwa Mrs. Grose, die ältere Betreuerin vor Ort, gleich zur Begrüßung der Gouvernante einen lasziven Kuss spendiert und die Kinder unablässig berührt. Die Übergriffe sind bei Schlingmann allgegenwärtig, alles klebt irgendwie unlösbar und unheilvoll aneinander. […] Jelena Bankovic ist eine lichte, mit gleißenden Farben spielende Flora, Milda Tubelytė fasziniert mit ihrem frischen Mezzo und der frappierend authentischen Darstellung eines pubertierenden Jungen mit dunklen Geheimnissen. Ein starker Abend, einhelliger Jubel beim Schlussapplaus«

Besetzung am 10.03.2019
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