©Stefanie Lassahn
 
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Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

 
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Gastspiel

Donnerstag, 07.03.2019 um 19:00 Uhr

Aquarium

Saatgutproduktion im Spannungsgefüge zwischen Vielfaltsverlust und globaler Ernährungssicherheit
Film und Gespräch

 

Wenn wir an die Herkunft von Lebensmitteln denken, dann meist im Zusammenhang mit Tieren und Pflanzen. Die Grundlage jeder Lebensmittelproduktion beginnt jedoch viel eher – mit der Saat. Saatgut ist eine kostbare und zunehmend bedrohte Ressource. 94 Prozent der Saatgutvielfalt gilt bereits als verloren. Dabei ist Vielfalt eine Voraussetzung dafür, dass sich Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen kann und dass Hunger und Armut erfolgreich bekämpft werden können. Weltweit kontrollieren mittlerweile drei global agierende Konzerne über die Hälfte der gewerblich genutzten Saaten. Doch wer das Saatgut kontrolliert, kontrolliert auch unsere gesamte Nahrungsmittelkette.

In »Unser Saatgut – Wir ernten was wir säen« begleiten Taggart Siegel und Jon Betz weltweit sehr unterschiedliche Menschen, die den Kampf gegen die Konzerne aufgenommen haben. Der Film ist Appell an uns alle: Schützt Saatgut! Seid mündige Konsumentinnen und Konsumenten! Dieser levbensverändernde Dokumentarfilm wurde mit 18 Festival-Awards ausgezeichnet und für den EMMX 2018 als »Outstanding Nature Documentary« nominiert.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

Veranstalter: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen
In Kooperation mit: Verband für Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. I Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt

 

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