Tanztheater

Winterreise

 
Gewählter Termin close

Donnerstag, 09.05.2019
19:30 bis 21:30 Uhr

Großes Haus

Einführung 18:45 Uhr

Alle Termine
Freitag, 25.10.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Wiederaufnahme
Sonntag, 03.11.2019
14:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 08.12.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 14.12.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 18.01.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 25.01.2020
19:30 Uhr, Großes Haus

Tanzstück von Gregor Zöllig
Uraufführung
Musik von Hans Zender: Schuberts »Winterreise«
eine komponierte Interpretation

 

Ein Wanderer verlässt das Haus seiner verflossenen Liebe, um ohne Ziel in der Winternacht umherzuirren, hinweg von der Zivilisation, ins Weglose. Er gelangt an verschiedene Stationen und damit auch an verschiedene Stufen des Nachdenkens über sich selbst und den Zusammenhang mit der Welt.

Wilhelm Müllers Gedichtzyklus, von Franz Schubert kongenial vertont und von Hans Zender neu orchestriert, porträtiert somit einen inneren seelischen Zustand und dessen Entwicklung. Gemeinsam mit dem Wanderer begeben sich auch Choreograf Gregor Zöllig und seine Tänzerinnen und Tänzer auf die Reise in die einsame Nachdenklichkeit und gesellschaftliche Abkehr.

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden inklusive Pause

Begleitmaterial für PädagogInnen sowie Workshopangebote erhalten Sie auf Anfrage beim Jungen Staatstheater unter theaterfieber@staatstheater-braunschweig.de

 

Pressestimmen

»Zöllig erzählt von diesem Kampf und dieser finalen Selbstwertsetzung in poetischen Bildern von großer existentieller Schlichtheit. Männer wie Frauen tragen in Imme Kachels Ausstattung graue Jacken, Kleider, Mäntel, nicht genderspezifisch, hier geht es um die Seelen. […] Zöllig schafft hier viele abwechslungsreiche Bilder.[…]
Auf dem Totenacker kommt die letzte Einsicht: Auf allen Vieren bewegen sich die Wanderer davon, neue krabbeln von der Seite nach. Ein ewiger Kreislauf, ins Absurde getrieben im abschließenden Leierkastenlied, bei Zender eine Jahrmarktsmusik, bei Zöllig ein Lebenskreis, ein Moment der Gemeinschaft, der zerfällt in Drehungen über den Boden mit gelegentlichem Aufstützen. Und schon das kann Glück bedeuten.
Zölligs Deutung ist anregend und dem Ernst der Vorlage verpflichtet. Es ist eine Winterreise aus Trauer zum Selbstbewusstsein, noch ohne Frühlingsfest. Das Ensemble zeigt eine starke Gesamtleistung mit schönen Individualauftritten. […] Samuel Emanuel am Pult der Kapelle mit Akkordeon, Perkussion, Harfe und Gitarre bringt Zenders Vorspiele, Tempoverzögerungen und Instrumentalausgriffe zu den bekannten Schubert-Melodien prägnant zur Geltung. Sie halten die in uns singenden Lieder wach, denen Matthias Stier mit zuweilen verfremdetem Duktus prägnant Stimme gibt. Wir haben uns gewöhnt an seinen lyrisch feinen, immer klangvollen, inzwischen spürbar voluminöser auftrumpfenden Tenor. All das braucht er hier, sorgt mit exzellenter Diktion und stimmlicher Variabilität für ein packendes Porträt des winterlich Zerrissenen.«

Gefördert durch:
Besetzung am 09.05.2019
Für die Ansicht abweichender Besetzungen bitte in der linken Spalte den gewüschten Termin auswählen.

keyboard_arrow_up

Die Veranstaltung wurde vorgemerkt

↦ Zu meinen gemerkten Veranstaltungen gehen
↦ Hinweis schließen