Wir wollen Tanz oder gar nichts!

 

Liebe Tanzfreund:innen,

 

Tanz ist ein Bekenntnis: zu uns, zur Kunst und zum Leben. Aber auch zu Ihnen, unserem Publikum. Nichts ist wertvoller als der Moment, sich tänzerisch auszudrücken, sich zu treffen und auszutauschen. Die Kraft und die Magie von Tanz und Theater entstehen im Jetzt an jenen Orten, die wir zur Bühne machen. Mit aller Vorsicht, die es dazu braucht, freuen wir uns auf die Begegnung mit Ihnen.

 

Die Spielzeit 2021/22 steht unter dem explosiven Leitgedanken »Tanz oder gar nichts«. Über 15 unterschiedliche choreografische Handschriften zeigen auf den Bühnen des Staatstheaters Braunschweig die Vielfalt des Tanzes auf. Neben Kooperationen mit Künstler:innen verschiedener Bereiche, sind es vor allen Dingen die große Anzahl der Uraufführungen und das Arbeiten in Kreativteams, die diese Spielzeit besonders machen.

 

Die Uraufführung »Narben« – ein Stück von Katharina Kern, Jörg Wesemüller und Gregor Zöllig – stellt nicht nur die Heilung einer Wunde zur Narbe in 12 Monaten dar, sondern auch das Zusammenspiel von Tanz und Schauspiel in einer grenzüberschreitenden Auseinandersetzung mit Text, Tanz und Bühne. Der dreiteilige Tanzabend »All You Need is Less« von den Choreograf:innen Rainer Behr, James Wilton und Henrietta Horn beschäftigt sich mit der Frage, was wir wirklich brauchen. Unter dem Titel »Gemischtes Doppel« gehen mit Ryan Mason und Annamari Keskinen sowie Danae & Dionysios zwei junge Choreograf:innen-Teams an den Start, die uns an ihrer Vision von Tanz teilhaben lassen. Mit »Shift« setzt Gregor Zöllig ein ganz besonderes Projekt auf den Spielplan: Tänzer:innen des Ensembles zeigen auf der Bühne des Kleinen Hauses eigene Arbeiten. Dazu reihen sich drei besondere »tanzwärts!«-Projekte: Der Audio-Video-Walk »Neue Wege« nimmt die Zuschauer:innen auf einen Rundgang in die Stadt, in der die Geschichten unterschiedlicher Orte filmisch und tänzerisch festgehalten wurden. Mit den Projekten »tanzwärts! Leichtes Gepäck« und »tanzwärts! Entflammt« werden wir endlich wieder bewegungsbegeisterte Braunschweiger:innen auf der Bühne sehen, die sich körperlich mit den auf den Spielplan stehenden Stücken auf ihre Art und Weise auseinandersetzen. Wir hoffen sehr, dass es möglich bleibt, mit Ihnen unsere „tanzwärts!“-Projekte zu ertanzen und unsere Vermittlungsarbeit wiederaufzunehmen.

 

Wer heute immer noch tanzt, gehört zu den Überlebenden dieser Pandemie! Wir können Ihnen gar nicht sagen, wir dankbar wir sind und wie sehr wir uns freuen, Sie bald in unserem Theater wiederzusehen!

 

Ihr

Gregor Zöllig und das Team des Tanztheaters

»Bewegung ist die Befreiung von Energie durch eine muskuläre Antwort auf einen inneren oder äußeren Reiz.«

Jean Cebron

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