Jan Eßinger

Jan Eßinger, geboren in Darmstadt, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Diese Spielzeit eröffnete er mit »La traviata« am Staatstheater Oldenburg, es folgte eine vom Fachmagazin concerti ausgezeichnete Produktion von »Roméo et Juliette« am Theater Krefeld. Zuletzt hatte er sein erfolgreiches San-Francisco Debüt mit Brittens »The Rape of Lucretia« (Merola Opera Program / SF Opera), inszenierte neben »Der goldene Drache« (P. Eötvös) am MusikTheater an der Wien (Kammeroper) und »Carmen« am Saarländischen Staatstheater auch Verdis »Il trovatore« beim Burgplatz Open Air 2024 in Braunschweig. Für seine Regiearbeit der Giselher-Klebe-Oper »Der jüngste Tag« wurde er bei der Kritikerumfrage des Magazins »Die Deutsche Bühne« genannt.

Seit 2017 ist Jan Eßinger als freischaffender Regisseur tätig. Schnell machte er durch Arbeiten wie »Eugen Onegin« bei den Bregenzer Festspielen, sowie der viel beachteten Barock-Entdeckung »Die getreue Alceste« (G.C. Schürmann) beim Festival »Winter in Schwetzingen« auf sich aufmerksam. Weitere Regiearbeiten verwirklichte er am Staatstheater Augsburg, an der Philharmonie Luxembourg, am Stadttheater Bielefeld, am Gemeinschaftstheater Krefeld Mönchengladbach, am Theater Koblenz, am Theater Heidelberg, am Landestheater Detmold sowie am Theater Winterthur und am Opernhaus Zürich.

Seit 2020 wird Jan Eßinger regelmäßig als Lehrbeauftragter von der Universität der Künste Berlin angefragt und unterrichtet seit diesem Semester auch am Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Einladungen als Dozent für szenische Workshops brachten ihn zuvor bereits mit diversen Opernstudios, u. a. in Zürich und Basel zusammen.

 

 

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