Friedrich Praetorius gehört zu den bemerkenswerten Dirigenten seiner Generation. Nach seinem Studium an der Hochschule Franz Liszt Weimar wurde er 2024/25 als Kapellmeister und Assistent von Donald Runnicles an die Deutsche Oper Berlin berufen. Dort dirigierte er La Bohème, La Traviata, Rigoletto, Hänsel und Gretel, Die Zauberflöte und Il Barbiere di Siviglia; 2025/26 folgten Don Carlo, Madame Butterfly und Carmen.
Bereits während seines Studiums bei Nicolás Pasquet und Ekhart Wycik in Weimar sowie Daniele Agiman in Mailand war Praetorius Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Theater Chemnitz. Dort leitete er mit großem Erfolg zahlreiche Aufführungen des klassischen Opern-Repertoires. Weitere Stationen führten ihn nach Coburg, Meiningen, Leipzig und Mailand. Hinzu kamen Assistenzen und erste Aufführungen an der Oper Leipzig, wo er ab der Spielzeit 2026/27 ständiger Gastdirigent sein wird.
Auch im Konzertbereich ist Praetorius gefragt: Er arbeitet mit der Staatskapelle Weimar, dem Beethoven Orchester Bonn, der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, der Württembergischen und der Rheinischen Philharmonie sowie mit dem Konzerthausorchester Berlin. Weitere Erfahrungen sammelte er mit WDR- und MDR-Sinfonieorchester, Gürzenich-Orchester Köln und der Karajan-Akademie.
Praetorius ist Preisträger des German Conducting Award 2025, Gewinner des 10. Wettbewerbs für Operndirigenten in Orvieto, Preisträger von CAMPUS DIRIGIEREN 2022 und wird vom Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates gefördert. Seit 2023 leitet er die SommerMusikAkademie Hundisburg.
