Krzysztof Gasz

Tenor

 

Wo wurden Sie geboren, wo sind Sie aufgewachsen und: gab es familiäre Prägungen für die Entscheidung zur Musik, besonders zum Singen im Chor?

Ich wurde in Polen, Schlesien geboren und bin in der Nähe von Danzig aufgewachsen. Die Musik war in meinem Leben von Anfang an präsent. Zwar stammt meine Familie nicht direkt aus einer Musikertradition, aber das gemeinsame Musizieren und Singen hatten einen festen Platz im Alltag. Besonders das Singen im Chor hat mich früh fasziniert – diese Verbindung aus individueller Stimme und gemeinschaftlichem Klang hat mich nachhaltig geprägt.

Der entscheidende Schritt in Richtung Professionalität war meine Ausbildung an der Musikakademie Stanisław Moniuszko in Danzig, wo ich von 1999 bis 2005 klassischen Gesang studierte.

 

Wie waren Ihre ersten und vorherigen professionellen Schritte als Mitglied eines Chores, wann, wo, was war besonders spannend?

Meine ersten professionellen Erfahrungen sammelte ich von 2000 bis 2004 bei der Cappella Gedanensis. Diese Zeit war künstlerisch sehr prägend, da ich dort ein breites Repertoire von Alter Musik bis zu größeren geistlichen Werken kennenlernen durfte.

Parallel dazu war ich von 2005 bis 2009 an der Opera Bałtycka in Danzig engagiert und anschließend von 2006 bis November 2010 an der Opera Nova in Bydgoszcz. Hier konnte ich meine Bühnenerfahrung intensiv erweitern – sowohl im Chor als auch in Solopartien. Besonders spannend war es, große Opernproduktionen aus nächster Nähe zu erleben und selbst aktiv mitzugestalten.

Ein wichtiger Schritt war zudem mein Engagement am Theater Münster von Dezember 2010 bis Juni 2011, das meinen Übergang in den deutschen Theaterbetrieb markierte.

 

Seit wann sind Sie Mitglied des Chores des Staatstheaters Braunschweig?

Seit dem 1. August 2011 bin ich festes Mitglied im Chor des Staatstheater Braunschweig. Bereits im Jahr 2011 hatte ich dort erste künstlerische Berührungspunkte, bevor mein dauerhaftes Engagement begann.

 

Bitte ein ganz kurzes Statement, was Sie am Staatstheater Braunschweig schätzen – und an der Stadt.

Am Staatstheater Braunschweig schätze ich besonders die hohe künstlerische Qualität, die Vielseitigkeit des Repertoires und das kollegiale Miteinander.

An Braunschweig gefällt mir die besondere Mischung aus kultureller Lebendigkeit und persönlicher Atmosphäre – eine Stadt, in der man sich schnell zuhause fühlt.

 

 

 

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