9. Sinfoniekonzert: Zwischenwelten

9. Sinfoniekonzert: Zwischenwelten

Musikalische Leitung: Friedrich Praetorius
Violoncello: Bryan Cheng
Staatsorchester Braunschweig

Zwischen den Welten bewegen sich die Komponisten mit ihren Werken auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Nicht weniger als die Neuerfindung des Musiktheaters war das Ziel von Kurt Weill, das er auch nach seiner Emigration in die USA verfolgte. »Lady in the Dark« (komponiert 1941) beweist, dass der Broadway ohne ihn nicht wäre, was er heute ist. Das daraus entstandene »Symphonic Nocturne« fängt diesen einmaligen Sound ein. Auch Erich Wolfgang Korngold musste nach der Besetzung Österreichs durch die Nationalsozialisten in die USA emigrieren und fand mit seinen Filmmusiken dort eine neue musikalische Heimat. Das 1946 komponierte Cellokonzert ist ein eindrucksvolles Beispiel für Korngolds Tonsprache: Ausdrucksstarke Melodik, reiche Harmonien und eine hochvirtuose Solostimme prägen das Werk. Zwischen Schein und Sein oder Mensch und Marionette bewegt sich Igor Strawinskys »Petruschka«, mit der der Komponist klanglich neuen Boden betritt.

 

Kurt Weill: »Symphonic Nocturne« aus »Lady in the Dark« (Konzertsuite arrangiert von Robert Russel Bennett)

Erich Wolfgang Korngold: »Concerto in C« für Violoncello und Orchester op. 37

Igor Strawinsky: »Petruschka«. Burleske in vier Szenen



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Termine

So 30.05.2027
Großes Haus
11:00
9. Sinfoniekonzert: Zwischenwelten
Premiere
Mo 31.05.2027
Großes Haus
20:00
9. Sinfoniekonzert: Zwischenwelten