Schauspiel von Wannie de Wijn,
Deutsch von Stephan Lack,
ab 14 Jahren
Bernhard hat Lungenkrebs im Endstadium. Starke Schmerzen machen ihm zu schaffen, ebenso die Angst vorm langsamen Ersticken. Im Rahmen der niederländischen Gesetzgebung beschließt er bei vollem Bewusstsein, seinem Leben ein Ende zu setzen – mithilfe seines behandelnden Arztes und Freundes Robert. Am Vorabend des selbstbestimmten Todes versammelt er die wichtigsten Menschen um sein Sterbebett: seine Brüder Michael und Ruben, Tochter Sam und seine Geliebte und fürsorgliche Betreuerin Hannah. Nicht alle können den Entschluss Bernhards nachvollziehen. Es wird gestritten, getrunken, gefeiert und geweint – während der nächste Morgen, an dem die Spritze verabreicht werden soll, unbarmherzig näher rückt.
Der Text von Wannie de Wijn ist eine emotionale Achterbahnfahrt über Menschen in einer Ausnahmesituation. Mit scharfsinnigem Blick auf menschliche Ängste und zärtlicher Wärme schildert das Stück den Umgang mit Vergänglichkeit, Abschied und Sterbehilfe. Und feiert dabei vor allem das Leben.