»Ein ebenso geniales wie praktikables Verfahren zur Organisation einer Gemeinschaft« – so beschreibt die Rechtswissenschaftlerin Christine Desan Geld. Bloß scheint dieses Verfahren furchtbar falsch angewandt zu werden. Geld ist zwar in Hülle und Fülle vorhanden, doch leider überall da, wo es gebraucht wird, knapp. Wer darf Geld schöpfen? Zu welchen Zwecken, und wer erhält es zuerst? Und warum wird das akzeptiert?
In einer interaktiven Theaterperformance untersucht VOLL:MILCH die Infrastruktur modernen Geldes. Dabei wird die Geldordnung auf die Bühne gebracht, ihre historisch gewachsenen, gesellschaftspolitischen Dimensionen beleuchtet und kritisch hinterfragt. Vor dem Hintergrund von behaupteten Sparzwängen, Austeritätspolitik sowie falscher Annahmen, Bilder und Vorstellungen von Geld, legt die Inszenierung den Fokus auf das schier endlose Potenzial modernen Geldes.
Von: VOLL:MILCH, Anne Ferber
Mit: VOLL:MILCH (Stephan Mahn, Sebastian Rest, Birk Schindler, Ekaterina Trachsel)
Ausstattung: Anne Ferber
Schweißarbeiten: Stine Hertel
Dank an: Andrea Binder, Dirk Ehnts, Jakob Feinig, Florian Kern, Carmen Losmann, Michael Paetz
Gefördert von: Kulturamt Frankfurt am Main // Hessisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur // Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen // Stiftung Niedersachsen // Friedrich Weinhagen Stiftung // Stabsstelle für Kultur und Stiftungen Hildesheim // Zukunftsstiftung Mensch und Gesellschaft der GLS Treuhand
In Kooperation mit: Theaterhaus Hildesheim