Tanzstück von Gregor Zöllig, Musik von Sergei Prokofjew, ab 14 Jahren
Zwei junge Menschen lieben einander kompromisslos – in einer Welt, die von Feindschaft und Macht geprägt ist. Sergei Prokofjews Komposition »Romeo und Julia« erzählt Shakespeares berühmte Tragödie in einer Musik von überwältigender Dringlichkeit: zärtlich und brutal, ironisch und erschütternd zugleich. Prokofjews Partitur macht hörbar, was auch heute vertraut klingt: gesellschaftliche Fronten, eskalierende Konflikte, der Wunsch nach Nähe inmitten von Gewalt und Ausgrenzung. Liebe wird hier nicht zur privaten Angelegenheit, sondern zur Provokation – und zur existenziellen Entscheidung. »Romeo und Julia« ist damit weit mehr als ein klassischer Stoff. Das Werk stellt aktuelle Fragen: Wie entstehen unversöhnliche Gegensätze? Welche Verantwortung trägt das Individuum in einer polarisierten Gesellschaft? Und was kostet es, sich gegen vorgegebene Ordnungen zu stellen?
Gregor Zöllig choreografiert dieses zeitlose Drama über Liebe, Hass und die Zerbrechlichkeit menschlicher Utopien zu einer der eindringlichsten Musiken des 20. Jahrhunderts.
Aufführungsdauer: ca. 2 h 15 min, eine Pause
Content Note: Das Stück thematisiert Suizid und enthält Gewaltdarstellungen. Diese Inhalte können belastend oder triggernd wirken.
*»Stück und Schnack«, eine Kooperation mit dem AStA der TU Braunschweig, richtet sich an Studierende und ist die perfekte Gelegenheit, sich zu einer Runde zusammenzuschließen, gemeinsam Vorstellungen zu besuchen und dem Gesprächsbedarf nachzugehen – in einem exklusiven Nachgespräch mit dem:der Produktionsdramaturg:in bei einem Getränk! Weitere Infos unter: Stück und Schnack